Sonntag, 25. Februar 2018

Rezension: Love him- Verbotene Liebe

Love him- Verbotene Liebe

Inhalt: Meredith hat mit privatem und beruflichem Chaos zu kämpfen. Um den Kopf frei zu kriegen, beobachtet sie in ihrer Freizeit Dennis, einem attraktiven jungen Mann, der auf seiner Website täglich für seine Abonnenten strippt. Es dauert nicht lange und die beiden beginnen eine heiße Affäre, die auch seine familiären Probleme in den Hintergrund rücken lässt. Für Meredith und Dennis ist die gemeinsame Zeit wie Balsam für die Seele, weshalb sie vereinbaren, nicht über Themen zu sprechen, die ihre Stimmung trüben könnten.
Doch das stellt sich schon bald als fataler Fehler heraus. Denn als Meredith ihren neuen Job als Dozentin am Greenwater Hill-College antritt, müssen die beiden feststellen, dass sie mehr verbindet als ihnen lieb ist...

Meine Meinung: Mir hat das Buch echt gut gefallen. Der Schreibstil war auch bei diesem Buch sehr flüssig und gut zu lesen. Die Kapitellänge hat gepasst, da das Buch eher etwas für Zwischendurch ist. Es sind 252 Seiten und dadurch, dass es auch so knapp gehalten ist, wird es an keiner Stelle langweilig bzw. zieht sich kein Handlungsstrang unnötig lang. Des Weiteren kam am Ende noch richtig Spannung dazu, sodass das Buch einiges bietet. Neben den heißen Szenen zwischen Dennis und Meredith werden aber auch noch andere Themen, ernste Themen, angesprochen. Dazu gehören einmal der Drogenkonsum und sexuelle Belästigung. Ich finde es immer wieder gut, wenn solche Themen Platz in Büchern finden, denn über diese sollte gesprochen werden und ich finde, dass es der Autorin sehr gut gelungen ist, diese Themen mit Respekt zu behandeln. In Bezug auf diese Themen hat das Buch auch noch eine weitere Message vermittelt: nämlich, dass man nicht viel Macht braucht oder eine besondere Stellung, um die Welt zu ändern oder um etwas Gutes zu tun. Man hat ein wenig Dennis Entwicklung mit durchgestanden und dadurch habe ich mich als Leserin angespornt gefühlt, selbst die Welt zu ändern.
Die Chemie zwischen Dennis und Meredith kam gut rüber und die beiden sind ein authentisches Traumpaar. Von daher hat mir auch dieser Handlungsstrang sehr gut gefallen.

Personen: Mir hat Dennis sehr gefallen. Als Freund, Sohn und als großer Bruder. Er ist zwar noch relativ jung, aber er weiß, was er will und er weiß, was es heißt, Verantwortung zu übernehmen. Wie schon vorhin erwähnt, hat er eine unglaubliche Entwicklung durchlebt, wobei mich am allermeisten seinen Kampf für seine kleine Schwester beeindruckt hat. Er ist nicht vor diesem Problem davon gerannt, das eigentlich auch noch aussichtslos erscheint, sondern hat es angepackt und wirklich 100% gegeben, um für Lori da zu sein.
Mir gefällt aber auch Meredith, sprich beide Protagonisten, da sie eine starke selbstbewusste Frau ist und ebenso viel durchgemacht hat und trotzdem wieder aufgestanden ist. Ich finde, dass die Charaktere in dem Buch, sehr viel an Stärke besitzen und mich deshalb auch so faszinieren. Und damit meine ich nicht, dass sie keine Emotionen zeigen und einfach ihr Ding durchziehen, sondern wieder aufstehen und weitermachen.

Bewertung: Ich gebe dem Buch 5/5 Sternen, da es mir echt gut gefallen hat und es vor allem auch nie langweilig wurde. Damit ist es eine totale Empfehlung.

Montag, 23. Oktober 2017

Rezension- Harte Schale, weiches Herz


Inhalt: Maya Hunter traut ihren Augen nicht, als vier Jahre nach einem unvergesslichen One-Night-Stand der gut aussehende Ryan Hawthorne wieder vor ihr steht. Denn eigentlich hatte sie gedacht, dass sie den Navy SEAL nie wiedersehen würde- schon gar nicht als Praktikant in ihrer Kindergartenklasse. Doch Ryan ist nicht mehr der Mann von damals. Seine schroffe, abweisende Art verunsichert und verletzt Maya, auch wenn sich ihre Gefühle für ihn nicht ändern wollen. Werden Maya und Ryan zu dem Zauber jener Nacht zurückfinden, oder sind die Schatten, die Ryan Vergangenheit auf die Beziehung wirft, zu undurchdringlich?

Meinung: Also erstmal muss ich sagen, dass mir der Schreibstil sehr gut gefallen hat und er wirklich flüssig und angenehm ist. Deshalb habe ich auch gerne immer weiter gelesen und selbst nach einem anstrengenden Tag, tat es noch gut, in diesem Buch weiter zu lesen. Des Weiteren ist es mega humorvoll geschrieben und ich glaube, so sehr musste ich ungelogen noch nie bei einem Buch lachen. Gerade anfangs habe ich immer wieder lachen müssen und trotz der Tatsache, dass ich oftmals umgeben von Menschen war, konnte es mich nicht daran hindern, einfach weiter zu lachen.
Jetzt aber zum Inhalt: Die Geschichte von Maya und Ryan hat mir sehr gefallen und auch echt berühren können. Was mir aber besonders gefallen hat, war, wie mit der Rollenverteilung bzw. mit den Rollenbildern umgegangen worden ist. Es wurde gezeigt, dass auch ein Mann ein Kindergärtner sein kann und ein Mann nicht nur dann männlich ist, wenn er nicht weint und immer stark ist. Denn die Stärke kann auch genau darin liegen, Gefühle zu zeigen. Außerdem hat Ryan seine Sache als Kindergärtner wirklich toll gemacht und ich habe die Szenen im Kindergarten geliebt mit all den Kindern. Kinder sind einfach unglaublich süß und die Geschichte rund um Suzy war echt spannend, aber natürlich auch sehr traurig und berührend.
Was mir aber auch sehr gefallen hat, dass neben der Liebesgeschichte nicht die Familie unterging. Hier wurde gezeigt, wie wichtig die Familie ist und das Thema Familie kam auch ausgeprägt in diesem Buch vor. Egal ob seitens von Maya mit ihrem großen Bruder oder von Ryan mit seiner Mutter, aber auch seinem Bruder und Vater. Familie spielt in jedermanns Leben eine große Rolle und dadurch wurde gezeigt, wie dankbar wir auch für jeden einzelnen aus unserer Familie sein sollten.

Personen: Maya hat mir echt gefallen. Sie ist mir zwar so gar nicht ähnlich, aber sie war mir unglaublich sympathisch. Ihre herzliche und freundliche Art und dass sie immer soviel geredet hat und so unbeholfen manchmal war, hat sie mich in mein Herz schließen lassen. Auch wie sie mit den Kindern umgegangen ist. Aber nicht nur sie, sondern auch, wie eben erwähnt, Ryan ist super mit den Kindern umgegangen und auch so hat er mir echt gefallen, da er eine starke Persönlichkeit ist. Er kann Gefühle zeigen und eine starke Stütze für andere sein. Egal, ob für Lucy, seine Mutter oder auch Maya.

Bewertung: Ich gebe dem Buch 5/5 Sterne, da es mich vollends begeistern konnte. Es ist eine leichte Lektüre mit einem tieferen Sinn. Und ein Buch, das einen zum Nachdenken anregt. Also eine totale Empfehlung.

Montag, 16. Oktober 2017

New York zu verschenken- Anna Pfeffer

Heute möchte ich euch gern ein Buch vorstellen, dass ich als Rezensionsexemplar erhalten habe. Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen😊


Inhalt. Aufgepasst, Leute! Hier gibt es einen Urlaub der Extraklasse zu gewinnen! Und zwar nach New York, zehn Tag, full package inklusive. Nur das Beste vom Besten, Luxus-Hotel und die perfekte Reisebegleitung- nämlich mich. Was ihr dafür tun müsst? Ganz einfach: Olivia Lindmann heißen. 

Der selbstsichere Sunnyboy Anton hat ein Ticket nach New York zu verschenken, denn von seiner Freundin ist ihm nur der Name auf dem Ticket geblieben. Tatsächlich meldet sich eine Olivia,  aber sie ganz anders, als er sich vorgestellt hat... 


Meine Meinung. Ganz zu Beginn kann ich sagen, dass ich dieses Buch, bevor ich anfing zu lesen, mehr als nur interessant fand. Die Story hat mich angesprochen, denn es war mal etwas ganz anderes, schließlich liest man nicht alle Tage ein Buch, bei dem sich die Charaktere kennenlernen, indem eine Reise verschenkt werden sollen. Auch, dass das gesamte Buch eine Art Chatverlauf darstellte, hat mich sehr interessiert und so habe ich auch ganz gespannt angefangen zu lesen. 


Doch muss ich zugeben, dass mich das Buch ziemlich enttäuscht hat. Meiner Meinung nach ist alles recht oberflächlich gewesen und man hatte keinen so tiefen Einblick in die Gefühle der zwei Protagonisten des Buches, was aber auch dem Chat verschuldet sein könnte.  Der Leser hat dadurch nicht wirklich die Chance bekommen, die Gefühle der zwei Personen mitfühlen zu können, besonders weil man der anderen Person ja auch nicht alles mitteilt. Und da es nichts anderes als den Chat gab, bei dem die zwei direkt miteinander kommuniziert haben, konnte man die Gedanken einfach nicht feststellen, weswegen es mich auch nicht so wirklich berührt hat. Es ging meiner Meinung nach nicht wirklich in die Tiefe. 
Zu Beginn habe ich mich auch recht schwer getan, in die gesamte Geschichte einzufinden, was sich aber dann mit der Zeit geändert hat und ich die zwei Charaktere immer mehr liebgewonnen habe. Auf ihre Art und Weise haben sie den Leser nämlich in den Bann gezogen, trotz der Tatsache dass man ihre Gefühle nur erahnen konnte und ich auch keine so wirkliche Chemie zwischen ihnen gespürt habe. Aber an sich- jeder einzeln- finde ich Anton und Olivia sehr spannend und mochte beide recht gern. 

Bewertung. Weil ich doch ein wenig zwiegespalten bin, was dieses Buch betrifft, fällt es mir auch recht schwer, es abschließend zu bewerten, aber ich entscheide mich für 3,5 von 5 Sternen🌟

Dienstag, 10. Oktober 2017

Rezension- To all the boys I´ve loved before


Inhalt: Lara Jeans Liebesleben war bisher eher unspektakulär- um nicht zu sagen: Sie hatte keines. Unsterblich verliebt war sie zwar schon oft, z.B. in den Freund ihrer großen Schwester. Doch sie wagt nicht, sich jemanden anzuvertrauen. Ihre Gefühle fasst sie in Liebesbriefe, die sie in ihrer geliebten Hutschachtel versteckt. Niemand kennt ihr Geheimnis, bis zu dem Tag, als auf mysteriöse Weise alle fünf Briefe zu ihren Empfängern gelangen und Lara Jeans bisher rein imaginäres Liebesleben außer Kontrolle gerät.

Meinung: Dies ist eher eine Geschichte für Jugendliche, da es ja auch von einer Protagonist handelt, die sich zum ersten Mal richtig verliebt und um all den dazugehörigen Liebeschaos. Also empfehle ich es auch nur an Jugendliche, da es doch für Ältere ziemlich kitschig sein kann. Aber erstmal noch zum Cover. Ich finde es echt mega schön und auch passend zum Inhalt des Hörspieles.
Als Kritikpunkt habe ich da, dass es am Anfang recht langweilig war und erst im weiteren Verlauf richtig spannend wurde. Was aber sehr gut war, war, dass es nicht nur von irgendwelchen Liebesdramen handelte, sondern auch von dem Familienzusammenhalt, den man besonders zwischen den drei Schwestern bemerken konnte. Da die Mutter leider verstorben ist, hat man ums mehr bemerkt, wie sie füreinander da waren und sich immer geholfen haben. Des Weiteren war es echt unterhaltsam, dieses Hörspiel zu verfolgen und an sich hat mir auch echt die Geschichte und die Handlung gefallen.

Personen: Mir haben vor allem die drei Geschwister gefallen. Margot, weil sie einfach ein wenig in die Erzieherrolle geschlüpft ist und damit ihr Verantwortungsbewusstsein gezeigt hat. Lara Jean, weil ich mich echt gut mit ihr identifizieren konnte und auch an sich ein echt sympathischer Charakter ist. Aber am meisten fand ich Kitty toll. Sie ist so süß und man muss sie einfach gerne haben.

Bewertung: Ich gebe dem Hörspiel 4/5 Sterne, da es eine süße Geschichte für zwischendurch ist und es auch echt Spaß gemacht hat in Lara Jeans Welt zu schlüpfen, aber dennoch war es an paar Stellen noch zu langweilig.

Montag, 2. Oktober 2017

Rezension- Unsere verlorenen Herzen

                                 Was würdest du für deine große Liebe tun?

Inhalt: Der 17-jährige Henry war noch nie verliebt. Kein Herzklopfen, keine Schlaflosigkeit, keine großen Gefühle. Bis seine neue Mitschülerin Grace vor ihm steht: in schlabbrige Jungsklamotten gehüllt, mit einem kaputten Bein und einer kaputten Seele. Ihre Zerbrechlichkeit macht sie in Henrys Augen nur noch schöner. Aber Grace lässt Henry kaum an sich heran- bis sie ihn eines Tages völlig unvermittelt küsst. Henry wagt es, zu hoffen. Doch irgendein ungreifbares Geheimnis scheint zwischen ihnen zu stehen....

Meinung: Alles in allem kann ich schon mal sagen, dass alles ziemlich humorvoll gehalten wurde und es deswegen auch Spaß gemacht hat zu lesen. Der Schreibstil war flüssig und hat mir sehr gut gefallen. Dieses Buch ist jedenfalls etwas für Teenager, aber wer gar nicht auf Kitsch steht, sollte die Hände davon lassen. Man begleitet als Leser nun mal dabei, wie sich ein Teenager das erste Mal verliebt. Hier hört sich das noch sehr langweilig an, aber so habe ich es nicht empfunden. Es gab immer wieder Stellen, die besonders spannend waren, da man auch mehr über Grace erfahren wollte und warum sie eigentlich so merkwürdig war. Ich fand aber, dass die Liebe hier schön dargestellt wurde. Grace selbst betonte immer wieder, dass eine vergangenen Liebe nicht gleich keine echte Liebe gewesen sein muss (S.345: ,,Nur weil eine Liebe irgendwann endet, heißt es nicht, dass sie nicht echt war.“). Es gab auch noch weitere Aspekte, die mich zum nachdenken gebracht habe, was ich besonders wichtig bei Büchern  finde. Hier ist es nämlich so, dass Grace der festen Überzeugung ist, dass der Tod eine Erlösung ist und das ein Geschenk sei, dass wir alle mal vergessen sein würden, während andere genau dies fürchten. Sie ist nämlich der Ansicht, dass wir mit diesem Wissen einfach leben können ohne uns Sorgen machen zu müssen, dass unser Handeln großartige Folgen hat, da dies ja sowieso vergessen werden würde (S.171:,, Grace hatte von Mut geredet und davon, dass man am Ende wieder zum unbeschriebenen Blatt wird und man die Zeit nutzen sollte, solange die Atome ein Muster bilden, das ein Bewusstsein erschafft.“). Letztendlich kann ich nur sagen, dass mir das Buch echt gefallen hat und auch ein wenig traurig war.

Personen: Mir haben eigentlich beide Protagonisten sehr gut gefallen. Henry zum Einen, weil ich mich gut mit ihm identifizieren konnte, was das Schreiben angeht, aber zum Anderen auch Grace, die ich mega interessant als Charakter finde. Sie hat einiges durch gemacht und ich habe die ganze Zeit mit ihr gefiebert und ihr gewünscht, dass sie auch ihr Glück wieder findet und im Reinen mit ihr ist.  Des Weiteren ist hier wahrscheinlich schon deutlich geworden, dass ich Grace Ansichten über das Leben echt interessant finde.

Bewertung: Ich gebe dem Buch 4/5 Sternen, weil es wirklich gut war, aber dennoch nicht an andere Bücher rankommt und mir noch ein wenig zu kitschig war.

Sonntag, 17. September 2017

Rezension- Das Mädchen aus dem Norden


Inhalt: Gewalt, Geheimnis, Rache- der erste Fall für Profilerin Sasza Załuska. 
Als Sasza Sałuska nach mehreren Jahren im Ausland in ihre Heimatstadt Danzig zurückkehrt, plant sie ein geruhsames Leben an der Seite Ihrer kleinen Tochter. Doch kaum angekommen, wird sie in einen Kriminalfall vermittelt, der ihre Pläne durchkreuzt. Ein Mord, der die Polizei vor ein Rätsel stellt. Sasza nimmt die Ermittlungen auf, und sieht sich schon bald in einem Strudel der Gewalt und Vergeltung, aus dem es kein Entrinnen zugeben scheint.

"Ein Thriller der Extraklasse: bildgewaltig, detailreich und von großer erzählerischer Kraft. "

Meine Meinung: Diesem Satz, den man hinten auf dem Buch finden kann, kann ich leider nicht so wirklich zustimmen- jedenfalls nicht voll und ganz. Ich muss sagen, dass mich der Thriller auf den ersten Seiten in seinen Bann gezogen hat. Es hat mir gefallen, über Marcin, seinen Zwillingsbruder und all den Menschen um ihn herum zu lesen. Ich hatte Interesse an dem jungen Mann und an dem, was in seinem Leben geschah. Tatsächlich muss ich sagen, dass ich es zu Beginn kaum erwarten konnte, die nächste Seite aufzuschlagen, um erfahren zu können, was als nächstes geschehen würde. Besonders mochte ich Marcins Charakter, ohne wirklich sagen zu können, wieso. Er erschien mir draufgängerisch, aber dachte dennoch ein wenig über sein Handeln nach. Interessant fand ich seine offene Art, besonders seiner großen Liebe gegenüber, deren Bruder ganz zufällig sein bester Freund war (ja, eine komplizierte Situation). Doch ich finde, dieser hat wirklich gut darauf reagiert. Mit der Zeit hat mich die gesamte Handlung jedoch immer mehr verwirrt. Ich kam zuerst mit den ganzen Namen durcheinander, musste ständig hinten im Namesregister nachsehen, wer denn jetzt wer war und dennoch verlor ich den Überblick. WeR hatte jetzt was getan und wer kannte wen? Ich kam nicht mehr wirklich mit, was denn nun geschehen war und wusste nicht mehr, warum jemand nun wütend war. Mal abgesehen von mehreren seltsamen Zeitsprüngen, haben mich auch die ständigen Sichwechsel irritiert. Nur selten konnte man mal zwei Kapitel hintereinander lesen, in denen es wirklich um eine Person ging.  Zu Letzt habe ich mich wirklich bloß noch dazu gezwungen, weiterzuleiten, was ich sehr bedauere.

Bewertung: Leider habe ich zuvor einiges mehr von dem Buch erwartet, weswegen ich diesem bloß enttäuschende 1,5 von 5 Sternen geben kann.

Rezension- Geständnisse


,,Geständnisse gehört zum Subtilsten, was ich seit langem gelesen habe. Dieses Buch über über den Ursprung des Bösen in uns liefert sowohl Spannung als auch Innenansicht aus einem faszinierenden Land."- Denis Scheck in ARD ,,druckfrisch"

Inhalt: Die kleine Tochter der Lehrerin Yuko Moriguchi ist ertrunken. Ein tragischer Unfall, wie es scheint. Kurz darauf tritt Moriguchi mit einem erschütternden Geständnis vor ihre Klasse und setzt damit unter den Jugendlichen ein tödliches Drama in Gang. Kanae Minato erzählt eine faszinierend- verstörende Geschichte um Schuld und Rache, Gewalt und Wahnsinn. Ein packender Roman voller unerwarteter Wendungen, dessen Stimmen einen noch lange begleiten.

,,Das ist alles, was ich wollte. Dass mich einfach mal jemand beachtet."

Meinung: Anfangs muss ich erstmal erwähnen, dass dies das erste Buch in diesem Genre ist, das ich je gelesen habe, weswegen ich dieses Buch auch mit keinem anderen Thriller oder der gleichen vergleichen kann. Ich weiß nur, dass ich dieses Buch wirklich sehr gut fand. Denn ich war mir sicher, dass ein Thriller vor allem spannend sein muss und man Nervenkitzel verspüren sollte beim Lesen und so war es hier auch. Wie im Inhalt schon beschrieben, gibt es immer wieder Wendungen, mit denen man einfach nicht rechnet und weswegen es auch durchgehend spannend bleibt.
Am Anfang ist es so, dass der Leser ziemlich in die Handlung unvermittelt hingeführt wird ohne wirklich zu verstehen, was so tatsächlich vor sich geht. Deswegen waren die ersten paar Seiten etwas schwierig, da man keine Ahnung hatte, worum es denn jetzt genau ging. So war es eigentlich auch bei jedem Kapitel. Es gab nämlich immer sehr lange Kapitel über eine Person und dessen Geschichte. Dadurch hatte man es am Anfang etwas schwierig rein zu kommen, aber sobald man verstanden hat, um welche Person es ging, wurde es wieder unglaublich spannend. Außerdem hat man Teile der Hauptgeschichte immer wieder öfters miterlebt, da sie von jeder einzelnen Figur in dem jeweiligen Kapitel aufgegriffen wurde. Dadurch hat man die Sicht der jeweiligen Charaktere kennen lernen können und wieso so gehandelt haben oder aber wie anderen ihre Tat angesehen haben. Mitten im Buch war mir nicht ganz klar, welche Geschichte so wirklich im Fokus stehen soll. Doch zum Ende hin wurde es dann doch klar, als nämlich die Abrechnung kam.
Sehr gewöhnungsbedürftig waren die Namen, die mich unglaublich verwirrt haben. Immer wieder musste ich überlege, welche Person überhaupt gemeint war. Was ich aber wiederum sehr spannend fand, war die total andere Kultur. Ich habe schon vieles gelesen, wo die Handlung in Amerika, England oder Deutschland spielt, aber noch nie im asiatischen Raum, was ich echt interessant fand- mal abgesehen von den Namen.
Nun will ich noch einmal erwähnen, dass ich der Meinung bin, dass dieses Buch gezeigt hat, dass wir alle etwas Böses in uns haben. Die unterschiedlichen Umstände bringen einen zu der Tat oder eben auch nicht. Außerdem wird nochmal die große Bedeutung der Eltern verdeutlicht. Meiner Meinung nach, waren vor allem die Mütter der Täter Schuld, bzw. mindestens eine Mutter. Ich selber beschäftige mich gerne mit Pädagogik und vergleiche hier auch mal gerne mit dem, was ich gelernt habe. Es wurde einfach gezeigt, welchen Einfluss die Eltern haben und was alles passieren kann, wenn man nie die Liebe der eigenen Eltern verspüren durfte. Wenn man sich minderwertig fühlt und einfach nur Aufmerksamkeit will.
Alles in allem fand ich also das Buch echt gut, spannend und auch ein Anstoß zum Nachdenken.

,,Ich glaube, wir Normalbürger haben vielleicht eine Grundregel vergessen- nämlich, dass wir eigentlich kein Recht haben, über jemand anderen zu richten."

Bewertung: Ich gebe dem Buch 5/5 Sterne, da es mich voll und ganz gepackt hat. Außerdem war es mein erster Thriller und er hat mir echt unglaublich gut gefallen. Eine totale Empfehlung.

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